Betriebliches Gesundheitsmanagement scheitert selten am Inhalt. Es melden sich meist die, die es am wenigsten brauchen. Die anderen wollen nicht auffallen. Die Arbeitswelt hat sich verändert, die Angebote meistens nicht. Darum baue ich den Einstieg anders auf. Erst helfen, dann messen.
Betriebliche Gesundheitsförderung für Betriebe in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen … Workshops, Einzelanwendungen und Teamformate.
Betriebliche Gesundheitsförderung scheitert nicht am Inhalt, sondern an der Teilnahme. Zum Rückenkurs kommen die, die sowieso ins Fitnessstudio gehen. Die anderen bleiben sitzen.
Die Forschung nennt dafür sechs wiederkehrende Gründe. Sie sind seit Jahren bekannt und lassen sich nicht wegorganisieren, nur umgehen:
Es kommen die ohnehin Aktiven. Genau die Menschen mit dem größten Bedarf werden nicht erreicht.
Wer teilnimmt, fürchtet ein Etikett. Wer zum Workshop über Stressbewältigung geht, sorgt sich, dass der Vorgesetzte ihn danach für nicht belastbar hält.
Führungskräfte gehen nicht voran. Halten sie das Angebot für Zeitverschwendung, verliert es seine Legitimation.
Starre Formate. Feste Zeiten, schlechte Erreichbarkeit und digitale Angebote ohne persönliche Anleitung.
Niemand weiß davon. Die Kommunikation zwischen verantwortlicher Stelle und Belegschaft funktioniert nicht.
Der Nutzen ist nicht spürbar. Das Problem liegt nicht im fehlenden Wissen. Die meisten wissen, was gesund wäre.
Quellen: Haufe Arbeitsschutz, Hürden der Teilnahme, warum Beschäftigte Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung meiden, März 2026 · Marktanalyse Betriebliches Gesundheitsmanagement, machtfit · Fachbeitrag zur Teilnahmequote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Dazu kommt der stille Posten hinter den Fehlzeiten: Rund die Hälfte der Beschäftigten geht manchmal bis sehr häufig krank zur Arbeit. Der Produktivitätsverlust daraus kann höher liegen als die Kosten der Fehltage selbst.
Quelle: Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit dem Institut für betriebliche Gesundheitsberatung sowie Auswertungen der AOK zu Präsentismus.
Kein Analysejahr, kein Konzeptordner, kein Obstkorb.
Und kein Trainer, der eine Stunde Rückenschule macht und wieder wegfährt. In einer Stunde öffnet sich niemand. Wer über Druck, Schlaf oder eine Sache zu Hause reden will, tut das nicht bei einem Fremden, den er zum ersten und letzten Mal sieht.
Deshalb bin ich als feste Ansprechperson angelegt, nicht als Maßnahme im Kalender.
Der rote Faden:
Nicht ein Jahr analysieren, sondern zügig ins Tun kommen. Die Menschen informieren, einladen und denen, die Unterstützung möchten, schnell helfen.
Die findet statt. Nur nicht als Fragebogenrunde vorweg, sondern nebenbei und fortlaufend.
Wer regelmäßig mit den Leuten arbeitet, bekommt Dinge mit, die in keinem Fragebogen stehen. Wer bei den ersten Terminen nicht dabei war und beim dritten Workshop plötzlich mitmacht … das ist meistens genau der, um den es geht. In welcher Abteilung die Stimmung kippt, wenn ein bestimmter Auftrag reinkommt. Welche Schicht müde ist, bevor der Tag angefangen hat. Ob jemand über seinen Rücken redet oder über seinen Chef.
Diese weichen Faktoren sagen mehr als eine Skala von eins bis fünf. Ein Fragebogen misst, was jemand aufschreibt, wenn er weiß, dass es gelesen wird. Und im Zweifel schreibt er das auf, was keine Folgen hat.
Was ich mitbekomme, fließt in anonymisierter Form zurück in die Gestaltung der Maßnahmen. Beteiligung entsteht so nebenbei, ohne zusätzliche Befragungsrunde. Und Sie bekommen ein Bild davon, was in Ihrem Betrieb wirklich los ist, nicht nur davon, was ankreuzbar war..
Nur zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland fühlen sich ihrem Arbeitgeber emotional stark verbunden. Das liegt nicht daran, dass die Arbeit ihnen nicht gefällt … die meisten stehen ihr positiv gegenüber. Es fehlt der Kontakt. In Unternehmen, die in Führungsqualität investieren, liegt der Anteil bei durchschnittlich vierzig Prozent. Aber es wäre zu einfach, das allein den Führungskräften zuzuschieben. Zugehörigkeit ist ein Gefühl, kein Prozess. Sie entsteht dort, wo jemand ehrlich gesehen wird und nicht nur seine Zahlen.
Betriebliche Gesundheitsförderung beginnt hier mit einem Einstieg, der so klein ist, dass niemand ein Problem an sich selbst einräumen muss.
Den Anfang macht ein Workshop zur Augenentspannung. Müde Augen von der Bildschirmarbeit sind ein technisches Thema, kein persönliches. Da kommt jeder mit, auch der, der sich sonst heraushält. Danach redet es sich leichter.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, der die Hemmschwelle senkt: Ich komme selbst aus dem Baustoffhandel, fast 15 Jahre Innen- und Außendienst. Ihre Leute sprechen mit jemandem, der ihre Abläufe kennt.
Sechs Bausteine, einzeln und kombiniert einsetzbar, in Präsenz und online, je Niederlassung unterschiedlich. Der Zuschnitt entsteht vor Ort, im persönlichen Gespräch.
| Baustein | Was passiert |
|---|---|
| Workshop Augenentspannung | Einstieg ohne Hürde |
| Bewegung und Ernährung | praktische Einheiten direkt am Standort |
| Mentale Stärkung | Umgang mit Druck, Kundenkontakt, Personalmangel |
| Einzelanwendung mit patentierter Frequenztechnologie | Entspannungseinheit ohne Vorwissen und ohne eigenes Zutun |
| Vertrauliche Einzelgespräche und individuelle Einzelcoachings | Anlass frei wählbar, nichts geht an Vorgesetzte |
| Teamworkshops | wer wie arbeitet, wer wobei aufblüht, wie sich Teams anhand der Potenziale zusammensetzen |
Damit werden beide Belastungen bedient. Die psychische Seite über mentale Stärkung und Gespräche, die körperliche über Bewegung und die Einzelanwendung als Erholung nach körperlicher Arbeit.
Mit etwas Kleinem, an dem alle teilnehmen können. Ein Workshop zur Augenentspannung, dazu eine kurze Bewegungseinheit und eine Einheit auf der Frequenz-Matte. Anschließend wird gemeinsam ausgewertet: Was hat gewirkt, was passt zu welcher Niederlassung, wo fangen wir an.
Das ist mehr als ein Testlauf. Wer die Angebote selbst mitgemacht hat, weiß aus eigener Erfahrung, wovon er spricht. Und ich bekomme ein realistisches Bild der Gegebenheiten vor Ort, ohne monatelange Befragungen.
Die meisten Menschen haben verlernt, ihren Körper zu fragen. Sie merken nicht, dass die Schultern seit Stunden hochgezogen sind. Sie merken nicht, dass sie flach atmen. Sie merken erst etwas, wenn es weh tut oder wenn nichts mehr geht.
Genau hier setzen die Bausteine an. Nicht bei mehr Disziplin, sondern bei der Wahrnehmung. Wer wieder spürt, wie es ihm geht, merkt Überlastung früher und kann etwas für sich tun … und zwar bevor daraus fünf Wochen Ausfall werden.
Und das ist der Grund, warum ein Angebot beide Seiten erreicht. Über den Körper kommt man an die körperliche Belastung heran, das ist naheliegend. Man kommt aber auch an die psychische heran, weil Druck, Sorge und Erschöpfung sich im Körper zeigen, lange bevor jemand darüber redet.
Der Körper ist der Zugang, den jeder hat und für den niemand ein Wort finden muss.
Der Gesamtkrankenstand ist leicht gesunken, die Ursachen haben sich aber verschoben. Der Rückgang kommt fast ausschließlich von den Atemwegen, weil die Infektwelle milder verlief. Die eigentliche Belastung ist gestiegen.
| Kennzahl | Stand 2026 | Quelle |
|---|---|---|
| Krankenstand gesamt, erstes Halbjahr | 5,3 Prozent | DAK-Gesundheit, IGES Institut, 2,2 Mio. Beschäftigte |
| Atemwegserkrankungen | minus 21 Prozent | DAK-Gesundheit, Juli 2026 |
| Psychische Erkrankungen | plus 9 Prozent, erstmals Platz eins | DAK-Gesundheit, Juli 2026 |
| Dauer je psychisch bedingtem Ausfall | über fünf Wochen | BKK Dachverband, erstes Quartal 2026 |
| Krankenstand norddeutscher Handel 2024 | 8,4 Prozent, 20,8 Fehltage je Kopf | AGA Unternehmensverband, April 2025 |
| Fluktuation Groß- und Außenhandel | von 12,7 auf 17,6 Prozent | AGA Unternehmensverband, April 2025 |
Der stärkste Zuwachs zeigt sich bei den 25- bis 44-Jährigen, also mitten in der Leistungsphase. Beschäftigte über 55 fallen dafür fast doppelt so lange aus, meist durch Muskel-Skelett-Erkrankungen.
Nutzen Sie die Chancen der modernen Gesundheitsführung, um Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.
Zwei Belastungen laufen parallel in derselben Belegschaft. Die Jüngeren fallen psychisch aus, die Älteren körperlich und lange.
Ein Angebot, das nur eine Seite bedient, greift zu kurz.
Beschäftigte mit starker emotionaler Bindung fehlen 41 Prozent seltener: 5,7 statt 9,7 Krankheitstage im Jahr.
In Deutschland fühlen sich zehn Prozent der Beschäftigten ihrem Arbeitgeber stark verbunden. 77 Prozent leisten Dienst nach Vorschrift, 13 Prozent haben innerlich gekündigt. In Unternehmen, die aktiv in Führungsqualität investieren, liegt der Anteil der stark Gebundenen bei durchschnittlich 40 Prozent.
Quelle: Gallup Engagement Index Deutschland 2025, veröffentlicht März 2026.
Bindung ist keine weiche Größe. Vier Krankheitstage Unterschied pro Kopf und Jahr sind eine harte Zahl. Und Bindung entsteht durch Kontakt, nicht durch automatisierte Programme.
Für betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention weist der iga-Report 40 einen mittleren Return-on-Investment von 1:2,7 aus.
Ehrlich dazu: Dieser Effekt stellt sich nicht von allein ein. Er entsteht nur bei strukturiertem Vorgehen und tatsächlicher Nutzung der Angebote. Genau deshalb beginnt hier alles bei der Teilnahme. Das Konzept steht, aber es rechnet sich erst, wenn Menschen mitmachen.
Iris Kroll aus Schleswig-Holstein. Betriebliche Gesundheitsmanagerin, Mentaltrainerin, Entspannungstrainerin und Ernährungstrainerin, alles über die BSA-Akademie. Davor fast 15 Jahre Vertrieb im Baustoffhandel, Innen- und Außendienst.
Mit 30 Burnout. Danach über zwölf Jahre Chakren- und emotionale Körperarbeit, dazu Human Design und Genius Report. Seitdem über dreizehn Jahre Einzelbegleitung, mehrere hundert Menschen im Vier-Augen-Gespräch.
Ich arbeite in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen, bei Bedarf auch weiter. Und ich bin als feste Ansprechperson angelegt, nicht als einmalige Maßnahme. Vertrauen ist die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeiter sich öffnen, an Angeboten teilnehmen und anfangen, wirklich etwas für sich zu tun.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist der Rahmen. Also die Entscheidung im Betrieb, dass Gesundheit dazugehört, wer sich darum kümmert, wie oft etwas stattfindet und wie es weitergeht. Betriebliche Gesundheitsförderung sind die Maßnahmen, die in diesem Rahmen laufen.
Meine Arbeit liegt im ersten Schritt bei den Maßnahmen. Sechs Bausteine, einzeln oder kombiniert einsetzbar: Workshops zu Augenentspannung, Bewegung, Ernährung und mentaler Stärkung, Einzelanwendungen mit patentierter Frequenztechnologie, vertrauliche Einzelgespräche und Teamworkshops.
Beim Aufbau des Rahmens denke ich mit. Wer kümmert sich intern darum, in welchem Takt läuft es, wie kommt die Information zu den Leuten und wie geht es nach dem ersten Durchgang weiter. Ohne diese Fragen verpuffen auch gute Maßnahmen.
Jedes Angebot ist maßgeschneidert. Ein einzelner Workshop an einem Standort ist etwas anderes als ein Jahr mit mehreren Niederlassungen, Einzelanwendungen und Führungsformaten. Nach einem Gespräch von etwa dreißig Minuten bekommen Sie ein Angebot, das zu Ihrem Betrieb passt. Das Gespräch selbst kostet nichts.
Zwei Dinge, die unterschiedlich lange dauern.
Der einzelne Termin wirkt sofort. Die Rückmeldung nach dem ersten Workshop ist fast immer dieselbe: Die Augen sind entspannter, die Schultern lockerer, und die Leute nehmen eine Übung mit, die sie am Schreibtisch oder im Lager tatsächlich machen. Das passiert beim ersten Mal.
Was länger braucht, ist das Vertrauen. Am Anfang bin ich die Externe, die kommt und wieder fährt. Nach dem dritten oder vierten Termin bin ich jemand, den man kennt. Erst dann kommen die Themen, um die es eigentlich geht.
Rechnen Sie deshalb mit einem halben Jahr, bis sich etwas Sichtbares verändert. Leute kommen von sich aus, sprechen Themen früher an, und in den Teams wird anders miteinander umgegangen. Menschen öffnen sich in ihrem Tempo, nicht nach Zeitplan.
Nein, und das ist wichtig. Pflicht erzeugt Widerstand und trifft genau die, die ohnehin schon skeptisch sind. Die Angebote sind freiwillig und so gebaut, dass die Hemmschwelle niedrig genug ist, um trotzdem zu kommen.
Es bleibt bei mir. Nichts geht an Vorgesetzte, außer der Mitarbeiter wünscht es ausdrücklich. Was in die Gestaltung der Maßnahmen zurückfließt, ist anonymisiert und beschreibt Muster, keine Personen. Ohne diese Zusage würde niemand offen reden, Vertrauen darf aufgebaut werden. Mir geht es wirklich um die Menschen.
Eine patentierte Technologie, die als Einzelanwendung eingesetzt wird. Der Mitarbeiter legt oder setzt sich hin, die Anwendung läuft, mehr ist nicht zu tun. Kein Vorwissen, keine Sportlichkeit, keine Erklärung. Ich setze sie als Entspannungseinheit ein. Der praktische Vorteil: Für diesen Baustein muss niemand ein Problem benennen oder sich überwinden. Deshalb erreicht er auch die, die von sich aus nichts tun würden.
Nein. Die Beurteilung psychischer Belastung gehört in die Hände der dafür anerkannten Fachkunde. Meine Rolle beginnt dort, wo die meisten Betriebe stehen bleiben: bei den Maßnahmen, die danach folgen müssen, und bei den Menschen, die sie annehmen sollen.
Beides, gemischt. Nur die Einzelanwendungen mit der Frequenztechnologie brauchen zwingend Präsenz, alles andere geht auf beiden Wegen.
Die Workshops funktionieren online genauso gut. Manche machen sie lieber zu Hause für sich, ohne dass Kollegen zuschauen … für die ist das oft sogar der leichtere Einstieg.
Wie der Mix aussieht, entscheidet sich nach Ihrem Betrieb: nach Schichtplänen, Standorten und danach, was Ihre Leute tatsächlich annehmen. Das legen wir gemeinsam fest und passen es an, wenn sich zeigt, dass etwas anders besser läuft.
Ich komme aus dem Baustoffhandel, fast 15 Jahre Innen- und Außendienst. Ich kenne Schichtpläne, Lagerarbeit, Kundendruck und Monatsabschluss aus eigener Erfahrung, nicht aus einer Fortbildung.
Dazu bin ich nicht die, die einmal kommt und wieder fährt. Die meisten Anbieter liefern einen Termin. Ich bin über Monate dieselbe Ansprechperson, und genau daran hängt, ob jemand Vertrauen aufbaut.
Und ich fange dort an, wo der Mensch direkt erreicht wird. Das Konzept steht, aber es beginnt nicht mit einer Präsentation, sondern mit etwas, das sofort guttut und für das niemand ein Problem zugeben muss.
Sie brauchen keine weitere Befragung, um zu wissen, wo es klemmt. Sie brauchen etwas, das ankommt …
Name, Firma, wie ich Sie erreiche und ein bis zwei Sätze zu Ihrem Anliegen. Ich melde mich spätestens am nächsten Werktag zurück.
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